♥ Der Kampf

Ab jetzt fing der Kampf erst so richtig an.
Die Ärzte erzählten uns etwas über den Krebs, und nannten uns die Behandlung.
Ich wurde nach dem Protokoll COSS - EURAMOS 1 behandelt.
Dies hieß also Adriamycin, Cisplatin und Methotrexat.
Den genauen Plan werde ich unter " Information zu Knochenkrebs" veröffentlichen.
Nunja, die erste Chemo fing dann an. Ich wurde an einen Monitor angeschlossen der Blutdruck, Puls, Herzfunktion und die Sauerstoffsättigung überwacht hat. Sie wussten nicht wie ich auf die Chemo reagieren würde, und deshalb organisierten sie noch eine weitere Krankenschwester. Diese Chemo ging eigentlich ganz gut, außer das meine Haare sehr schnell ausfielen, und ich 2 Wochen danach noch gebrochen hatte.
Die weiteren Chemotherapien fingen dann an. Sie waren bis auf die Übelkeit alle recht gut verträglich. Ich bekam sehr oft Besuch und vorallem Geschenke, was mir unangenehm war. Irgendwann hat es mich sogar regelrecht "genervt".

Dann kam das Treffen in Münster. Mein Onkel fuhr mit uns dahin und dort hatten wir dann das Gespräch mit Dr Har***. Die Klinik war sehr beeindruckend.. Total groß und vorallem sehr viele Menschen. Dr. Har*** erklärte uns, was gemacht wird, und dass ich danach 6 Wochen im Bett liegen muss, ohne mich hinzusetzen. Da bekam ich dann schon eine riesen Angst.. 6 Wochen?! nur im Bett bleiben!?  Was für eine lange Zeit.. Nach dem Gespräch wurde uns die Station gezeigt. Sie befand sich im Westturm und im 14. Stockwerk. Die Station selber war rund angelegt.
Nach dem Stationsbesuch ging es dann endlich wieder nach Hause.
Es folgten noch ein Paar Chemotherapien und dann ging es am 15.05.09 nach Münster
.

      Hier könnt ihr auf der Seite " Die große Operation " nachlesen..

Nach dem Münsteraufenthalt war ich 2 Tage zuhause und kam dann wieder ins Krankenhaus. Dort hatte ich wieder meine nächste Chemotherapie. Kurz darauf bekam ich auch wieder Fieber und kam ins Zelltief. Dadurch verlängerte sich mein Krankenhausaufenthalt.
Von da an hatte ich bei jeder Chemotherapie Probleme: Ich reagierte allergisch auf Methotrexat, kam oft ins Zelltief, und bekam oft Fieber. Das war total schrecklich!



Während einer "Reaktion"

Anfang Dezember hatte ich dann die Chemotherapie komplett beendet.
Leider kam dann gegen Mitte des Monats ein Zwischenfall. Ich bekam Gürtelrose und musste auf die Infektionsstation. Es war total langweilig.
Ein Tag vor Weihnachten wurde ich dann zum Glück entlassen.
Zwischen Weihnachten und Silvester nahmen sie mir dann endlich meinen Broviac raus. Dafür war ich eine Nacht stationär.
Leider waren noch Ferien und dann kam ja die Reha.

Weiterlesen könnt ihr bei "Mein Leben nach der Krankheit"


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Dies ist eine Seite über mich und
meine Krankheit.
Über einen Eintrag im Gästebuch
würde ich mich sehr freuen,
da es mich Mut gekostet hat die
ganze Zeit der Krankheit noch einmal
zu "durchleben".

Liebe Grüße,

Nina
 

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